Fairer Handel

Die Werbung versucht uns täglich zu vermitteln, dass ein Produkt mit dem niedrigsten Preis auch das beste Angebot darstellt. Hierbei werden jedoch die Bedürfnisse der Produzenten nicht berücksichtigt. Kleinbäuerliche Familien, Handwerker und Plantagenarbeiter können mit solchen Dumpingpreisen nicht konkurrieren und bleiben auf der Strecke.

An dieser Stelle setzt der faire Handel an und fördert die Verbesserung von Arbeits- und Lebenssituationen, wie auch den nachhaltigen Schutz der natürlichen Ressourcen und der Umwelt. Eine faire Preispolitik, die sich oberhalb der Weltmarktpreise des jeweiligen Produkts bewegt und längerfristige Abnahmegarantien sichern die Existenz der selbstständigen Kleinerzeuger.

Diese "Hilfe zur Selbsthilfe" stellt einen entscheidenden Vorteil gegenüber der konventionellen Entwicklungshilfe dar. Importeure wie das gepa Fair Handelshaus,
El Puente GmbH
, dwp GmbH oder BanaFair e.V. sichern dem Verbraucher zusätzlich entscheidende Vorteile. Viele der Produkte sind ökologisch (Naturland-Siegel) angebaut oder ohne ausbeuterische Kinderarbeit (RUGMARK-Siegel) hergestellt. Ein hervorragender Geschmack (Prämierung auf Bio-Fachmesse) macht sie darüber hinaus sehr attraktiv.

Mehr als eine Million Familien in über 40 Ländern profitieren inzwischen vom Fairen Handel. Der Faire Handel

Stärkung von Kleinproduzenten
Angemessene Preise, Stärkung von kleinen und mittelständischen Strukturen in Landwirtschaft und Handwerk und die direkte Vermarktung sind nicht nur wichtige Themen von Produzenten in Ländern der Dritten Welt, sondern hier ziehen Fairer Handel und Regionalvermarktung in Bayern am gleichen Strang. Ein Beispiel für gelungene Zusammenarbeit in diesem Bereich ist ein Saft aus bayerischen Streuobstäpfeln und philippinischen Mangos, der in vielen Regionen Bayerns bereits angeboten wird.

Weitere Infos zum Fairen Handel in Bayern finden Sie in folgender Broschüre:
http://www.fairhandeln-bayern.de/seiten/bio_regional_fair.pdf